Reisebedingungen - Monorama Touristik

Verehrter Reisegast!
Wir widmen uns der schönen Aufgabe, Reisen zu organisieren und Ihnen fremde Länder und deren natürliche und kulturelle Schönheiten nahe zu bringen. Die nachfolgenden Bedingungen und Hinweise regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und uns. Sie können davon überzeugt sein, dass wir unabhängig von diesen unseren Pflichten alles in unseren Kräften Stehende tun werden, um die Reise für Sie so angenehm und erlebnisreich wie möglich zu gestalten. Die nachfolgenden Reisebedingungen gelten für Reiseangebote, bei denen die Monorama Touristik GmbH & Co. KG als Veranstalter auftritt. Werden Fremdleistungen vermittelt, gelten die Geschäftsbedingungen des betreffenden Veranstalters.

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit Ihrer Reiseanmeldung bieten Sie Monorama Touristik GmbH & Co. KG den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an.
Die Anmeldung kann schriftlich oder mündlich vorgenommen werden. Ein Kunde, der andere Reiseteilnehmer mit anmeldet, hat für die vertraglichen Verpflichtungen aller von ihm angemeldeten Personen einzustehen, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Reisevertrag wird für uns verbindlich, wenn wir Ihnen die Buchung und den Preis schriftlich bestätigen. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt Ihrer Anmeldung ab, so sind wir an das neue Angebot 10 Tage gebunden. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn Sie innerhalb dieser Frist das Angebot annehmen.

2. Reise-Krankenversicherung

Wir schließen für Teilnehmer eine Reise-Krankenversicherung ab, es sei denn, Sie erklären bereits bei der Buchung ausdrücklich, diesen Versicherungsschutz nicht in Anspruch nehmen zu wollen.
Diese Versicherung beginnt mit Antritt der Reise und erlischt mit deren Beendigung. Sie umfasst im einzelnen Kostenersatz für:
Heilbehandlung im Ausland;
medizinisch notwendigen und ärztlich angeordneten Rücktransport (auch Rettungsflüge);
Überführungskosten im Todesfall.
Im Versicherungsfall ist der Monorama Touristik GmbH & Co. KG durch den Reisebetreuer unverzüglich Mitteilung zu machen. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie einen Versicherungsausweis der Versicherungsgesellschaft.

3. Bezahlung

Nach Abschluss des Reisevertrages sind 15% des Reisepreises, höchstens 255, 2 p. P., gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des 651 k BGB zu zahlen. Der Restbetrag ist vor Reisebeginn entsprechend den Vereinbarungen des Reisevertrages zu zahlen. Der bei alleiniger Nutzung eines Doppelzimmers zu entrichtende Einzelzimmer-Zuschlag ist nach Abschluss der Reise fällig.
Für Gruppenvertragspartner gelten die diesbezüglich getroffenen Vereinbarungen. Die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheins besteht nicht, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 76,69 2 nicht übersteigt. Die Reiseunterlagen werden Ihnen nach erfolgter Zahlung des Reisepreises je nach Vereinbarung zugesandt oder übergeben.
Das Insolvenzrisiko ist bei der Hanse-Merkur Reiseversicherung AG abgesichert.

4. Leistungen

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im Prospekt und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Die im Prospekt enthaltenen Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung informiert wird. Es besteht kein Rechtsanspruch auf bestimmte Sitzplätze im Bus.

5. Leistungs- und Preisänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluß notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Evtl. Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
Wir werden Sie über Leistungsänderungen oder Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis setzen. Gegebenenfalls bieten wir Ihnen eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt an.
Allerdings behalten wir uns vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises setzen wir Sie davon unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, in Kenntnis. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung sind Sie berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise ohne Mehrpreis zu verlangen, wenn eine solche Reise im Angebot ist. Diese Rechte müssen Sie unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend machen.

6. Rücktritt durch den Reisenden, Umbuchungen, Ersatzpersonen

6.1. Sie können jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Wir empfehlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei uns. Der Reiseveranstalter kann Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes werden gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.
6.2. Bei einem Rücktritt müssen wir folgende pauschalierte Rücktrittsgebühren fordern:
I. bei Busreisen, Individuellen Ferien und Charterflugreisen bei einem Rücktritt
bis 29. Tag vor Reisebeginn 25 2
bis 21. Tag vor Reisebeginn 15%
bis 15. Tag vor Reisebeginn 30%
bis 8. Tag vor Reisebeginn 50%
bis 1. Tag vor Reisebeginn 55%
bei Rücktritt/Nichterscheinen am Abreisetag 75%
des Gesamtreisepreises pro Teilnehmer.
II. bei Linien-Flugreisen einschließlich Rail & Fly und fakultativen Zubringerflügen
bis 29. Tag vor Reisebeginn 25 2
bis 21. Tag vor Reisebeginn 30%
bis 15. Tag vor Reisebeginn 40%
bis 8. Tag vor Reisebeginn 50%
bis 1. Tag vor Reisebeginn 60%
bei Rücktritt/Nichterscheinen am Anreisetag 90%
des Gesamtreisepreises pro Teilnehmer.
III. bei Flusskreuzfahrten, Schiffsreisen und Kreuzfahrten
bis 29. Tag vor Reisebeginn 25 2
bis 21. Tag vor Reisebeginn 30%
bis 15. Tag vor Reisebeginn 50%
bis 1. Tag vor Reisebeginn einschließlich
Rücktritt/Nichtanreise am Abreisetag 80% des Gesamtreisepreises pro Teilnehmer.
6.3. Für alle Reisearten berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 10, 2 pro Reisenden, wenn
auf Ihren Wunsch bis zum 30. Tag vor Reiseantritt eine Abänderung der Reiseanmeldung/Umbuchung vorgenommen wird. Später eingehenden Umbuchungswünschen kann nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Ziff. 6.2. und gleichzeitiger Neuanmeldung stattgegeben werden.
Sie uns bis zum Reisebeginn mitteilen, dass für Sie eine Ersatzperson in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintreten wird. Diesem Wechsel kann unsererseits widersprochen werden, wenn der andere Reisende den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein anderer Reisender in den Vertrag ein, so haften Sie gemeinsam mit ihm als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Wechsel entstehenden Mehrkosten. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung, welche die Kosten wegen Verhinderung an der Reiseteilnahme u.a. wegen Tod, plötzlichem Krankenhausaufenthalt, akuter Erkrankung, plötzlich auftretendem schwersten Sachschaden reguliert. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern.

7. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Sollten Sie einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch nehmen, so werden wir uns bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

8. Rücktritt durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, behält er den Anspruch auf den Reisepreis, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben.
Bis 2 Wochen vor Reiseantritt, bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 35 bzw. der am jeweiligen Produkt ausgewiesenen anderen Teilnehmerzahl. In jedem Fall werden wir Sie unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise in Kenntnis setzen und Ihnen die Rücktrittserklärung zuleiten. Den eingezahlten Reisepreis erhalten Sie zurück.
Bis 4 Wochen vor Reiseantritt, wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die dem Reiseveranstalter im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. In einem solchen Fall werden wir Ihnen ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreiten und den eingezahlten Reisepreis erstatten.

9. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

10. Haftung des Reiseveranstalters

Im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns haftet der Reiseveranstalter für:
die gewissenhafte Reisevorbereitung;
die sorgfältige Auswahl und Überwachung des Leistungsträgers;
die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Katalogen angegebenen Reiseleistungen, sofern nicht gemäß Ziff. 4 vor Vertragsschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt wurde; jedoch nicht für Angaben in Hotel-, Orts- oder Schiffsprospekten, auf deren Entstehung der Reiseveranstalter keinen Einfluss hat;
die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen. Werden lediglich fremde Leistungen vermittelt, so haftet der Veranstalter nur für die ordnungsgemäße Vermittlung, nicht aber für die Leistung selbst (z.B. Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Ausstellungen usw.). Gleiches trifft zu, wenn im Rahmen einer Reise oder zusätzlich eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt wird.

11. Beschränkung der Haftung

11.1. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
2. soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens
eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
11.2. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis EUR 4.100,; übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschaden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise.
11.3. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen usw.) und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden.
11.4. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
11.5. Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den Internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und der Montrealer Vereinbarung (nur für Flüge nach USA und Kanada). Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungen von Gepäck. Sofern der Reiseveranstalter in anderen Fällen Leistungsträger ist, haftet er nach den für diese geltenden Bestimmungen.
11.6. Kommt dem Reiseveranstalter bei Schiffsreisen die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung auch nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtgesetzes.

12. Gewährleistung

Abhilfe: Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.
Minderung des Reisepreises: Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlassen hat, den Mangel vor Ort anzuzeigen.
Kündigung des Vertrages: Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen durch schriftliche Erklärung kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Er schuldet dem Reiseveranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
Schadensersatz: Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

13. Mitwirkungspflicht

Auch der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen.
Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern das möglich ist. Reisebetreuer sind nicht berechtigt, Ansprüche anzuerkennen. Ist eine örtliche Reiseleitung nicht erreichbar, müssen Beanstandungen unverzüglich dem Reiseveranstalter bzw. dem Leistungsträger mitgeteilt werden. Unterlässt der Reisende schuldhaft einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Bei Verlust oder Beschädigung von Fluggepäck ist der Schaden direkt durch die Vertreter der Fluggesellschaft aufnehmen zu lassen.

14. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise machen Sie bitte innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise geltend. Nach Ablauf dieser Frist können Sie Ansprüche nur geltend machen, wenn Sie ohne Verschulden verhindert waren, die Frist einzuhalten. Vertragliche Ansprüche verjähren in 1 Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch begründende Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

15. Pass-, Visa-, Gesundheitsvorschriften

Der Reiseveranstalter steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat.
Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.

16. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Die Katalogangaben entsprechen dem Stand zur Zeit der Drucklegung. Für Druck- und offensichtliche Rechenfehler kann nicht gehaftet werden.

17. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz Berlin verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

Monorama Touristik
GmbH & Co. KG
10243 Berlin, Marchlewskistraße 27
(November 2002)